Mittwoch, 1. Oktober 2014

Oglialoro schafft Aufstieg in A-Klasse


"Enrico Oglialoro hat sein großes Saisonziel erreicht: Mit einem achten Platz beim Elite/B-/C-Klasse Rennen „Rund um Sebnitz“ an der tschechischen Grenze holte der Fahrer des Regio Team SF (MT Melsungen) die noch fehlenden Punkte für den direkten Aufstieg in die A-Klasse, die höchste deutsche Amateurklasse im Radsport.

Vom Start weg versuchte der Melsunger in Sebnitz mit vorn zu bleiben: „Ich hatte gute Beine und spürte, dass für mich etwas möglich war.“ Der 21-Jährige beteiligte sich immer wieder an Attacken und war schließlich in einer zehnköpfigen Ausreißergruppe zu finden, die dann allerdings ausgekontert wurde. Kurz vor Schluss schafften es sieben Fahrer, dem Feld zu entkommen - ohne den gebürtigen Homberger. Der löste sich drei Runden vor Schluss bei einem Anstieg vom Hauptfeld. Einem Angriff, dem nur zwei Fahrer folgen konnten, so dass er schließlich als Achter durchs Ziel fahren konnte. „Ich war drauf und dran, die Nerven zu verlieren. Dann warf ich alles in die Waagschale“, beschrieb der Student mit italienischen Wurzeln die spannende Schlussphase.
Der jüngste Fahrer des Regio Teams war erst im vergangenen Jahr dank einer Leistungsexplosion von der C- in die B-Klasse aufgestiegen und hatte sich danach den besten Fahrern Nordhessens um Axel Hauschke und Roman Kuntschik angeschlossen. Parallel dazu wechselte das Regio Team Anfang 2014 komplett zur MT Melsungen. Von den neun Mitgliedern ist er nun der siebte A-Fahrer.
Dafür waren fünf Platzierungen unter den ersten Zehn bei fünf bundesoffenen Rennen notwendig. Das war Enrico Oglialoro vor Sebnitz mit einem dritten Platz in Arnsberg und anschließend in Leipzig, Limburg und Celle gelungen. „Eine tolle Leistung, bereits im ersten Jahr den Aufstieg zu schaffen. Enrico ist ein echter Kämpfer“, lobte Teammanager Dieter Vaupel seinen Schützling. Der gab die Komplimente an seine Mannschaftskameraden weiter: „Es hat einfach alles gepasst in diesem Jahr. Ich konnte von den erfahrenen Fahrern sehr viel lernen.“" (Quelle: HNA/Dieter Vaupel)



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