Donnerstag, 14. Juni 2012

Kuntschik siegt in Gehrden, Arndt Fünfter

Roman Kuntschik
Foto: Bernardi
Am vergangenen Sonntag stand der 49. Bürgerpreis der Stadt Gehrden bei Hannover auf unserem Rennprogramm. Wir waren mit vier Mann - unserer Sprinterfraktion bestehend aus Aadyl Khatib, Falk Hepprich, Stefan Arndt und Roman Kuntschik - am Start. Zu fahren waren insgesamt 67km über 50 Runden auf einem kurvigen und bisweilen anspruchsvollen Kurs. 

Nach dem Startschuss bildete sich rasch ein Ausreißer-Duo, welches wenige Runden seinen Vorsprung ausbauen konnte. Jedoch setzten sich nach ca. 10 Runden unsere Fahrer Roman Kuntschik und Stefan Arndt mit vier weiteren Fahrern vom Feld ab, die schnell den Anschluss zu den beiden Ausreißern fanden. Von nun an ergab sich eine taktisch günstige Ausgangslage für unser Team: zwei Fahrer in der 8-köpfigen Spitzengruppe und weitere zwei Teamfahrer, die hinten im Feld das Tempo und das Renngeschehen kontrollieren konnten. So war es nicht weiter verwunderlich, dass viele Prämien an das Regio Team SF gingen und der Vorsprung zum Feld immer größer wurde. 

Doch gegen Rennende kam auf der 1,3km langen Runde auch immer wieder das Feld in Sicht der Ausreißergruppe, sodass die Gefahr einer Überrundung bestand. Daher wurde das Feld fünf Runden vor Schluss aus dem Rennen genommen und sprintete um Platz 9. Aadyl Khatib schaffte es kurz vor Schluss noch in eine Verfolgergruppe zu gelangen und belegte den 12. Platz. In der Spitzengruppe wurde jetzt vermehrt attackiert, aber Roman Kuntschik und Stefan Arndt behielten einen kühlen Kopf und setzen bei allen Attacken nach. 

So schaffte Roman es in der letzten Runde der finalen Attacke eines Gütersloher Fahrers zu folgen und gewann das Rennen souverän im Sprint. Stefan Arndt, nur knapp dahinter, belegte Platz 5. Wie immer zeigte sich an diesem Renntag, wie wichtig für den Erfolg des Einzelnen auch die Teamarbeit im Hintergrund ist. Ohne die starken Fahrer Falk Hepprich und Aadyl Khatib, die im Feld viele Ausreißversuche stoppten und das Tempo kontrollierten, wäre unser Sieg kaum möglich gewesen.

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