Donnerstag, 19. September 2013

Hepprich glänzt in Eschweiler; Sohn 4., Hauschke 7. in Grimma


Falk Hepprich (2. v.r.) zeigt seine Sprintstärke beim
Profi-Rennen in Eschweiler. Hier vor Regio Team-
Fahrer Stefan Arndt. Foto: Marcel Hilger
Am Sonntag starteten Falk, Roman und Stefan beim Indeland-Radsporttag in Eschweiler. Auf dem 950 Meter und technisch anspruchsvollen Kurs wollten wir unsere Vorteile als Rundstreckenspezialisten gegenüber den Pro-Tour Fahrern vom Team Radioshack-Leopard, Blanco Pro Cycling Team und dem KT-Team Quantec-Indeland nutzen. 
Auf dem Plan standen 85 Runden. In den ersten zehn Runden wurde noch ein gemäßigtes Tempo angeschlagen, so dass Falk keine Probleme hatte einen frühzeitigen Defekt zu beheben. Doch kaum standen die ersten Prämiensprint an, wurde das Tempo stark angezogen. Trotz mehrfacher Ausreißversuche gelang es  keinem Fahrer sich entscheidend abzusetzen. Dank unserer Sprintstärke konnten wir aus dem geschlossenen Hauptfeld immer wieder in den Prämienrunden Akzente setzen.
Erst 18 Runden vor Schluss gelang es schließlich einer fünfköpfigen Gruppe sich leicht vom Feld zu lösen und bis zum Schluss ihren Vorsprung zu verteidigen. Aus dem Hauptfeld heraus schaffte es Falk auf den neunten Platz zu sprinten und wurde somit zweitbester Fahrer ohne Profilizenz. Ein beachtliches Ergebnis mit Blick auf die Konkurrenz.  Es gewann Didier (Radioshack Leopard) vor Brown (Blanco Pro Cycling Team) und Retschke (Quantec-Indeland).  


Philipp Sohn kommt in Grimma auf Platz 4 ins Ziel ...
(Foto: RSG Grimma)
... dicht gefolgt von Axel Hauschke auf Platz 7.
(Foto: RSG Grimma)
Während Falk, Stefan und Roman mit Pro-Tour-Profis ihre Sprintstärke unter Beweis stellten, starteten Axel und Philipp beim Straßenrennen "Rund ums Muldental" in Grimma, wo im letzten Jahr die Deutschen Profimeisterschaften ausgetragen wurden. Bei dem Rennen galt es knapp 100km zu bewältigen und vor allem wenige hundert Meter vor dem Ziel einen kurzen, aber über 10% steilen Anstieg acht Mal zu bewältigen. Zahlreiche Fahrer, insbesondere vom zahlenmäßig stark vertretenem Team Ur-Krostizer, versuchten sich im Rennverlauf entscheidend abzusetzen. 
Doch aufgrund des schnell gefahrenen Rennens, mussten sie ihre Ausreißversuche immer wieder einstellen. So steuerte ein nahezu geschlossenes Fahrerfeld auf die letzten Kilometer und den steilen Anstieg vor dem Ziel zu. Philipp Sohn und Axel Hauschke konnten sich hier beim Kampf um die Positionen sehr gut positionieren und kamen ganz vorne auf die Zielgerade. Philipp Sohn verpasste im finalen Sprint, nach seinem Sieg in Hannover eine Woche zuvor, das Podium mit Platz vier knapp; Axel Hauschke überquerte die Ziellinie nur einen Augenblick später und kam auf einem hervorragenden 7. Platz ins Ziel. 
Für die letzten Rennen in den kommenden 14 Tagen stehen die Vorzeichen also weithin gut für erneute Top-Ergebnisse...



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