Donnerstag, 4. Juni 2015

Philipp Sohn Zweiter, Kuntschik Fünfter in Hildesheim



Das Regio Team gibt gemeinsam Gas in Hildesheim-Borsum: v.l. Khatib,
Mayrhofer,
Sohn, Kuntschik, Hepprich. (Foto: Sadowsky)





Eine ganz starke Teamleistung lieferten die fünf Regio Team-Fahrer Philipp Sohn, Falk Hepprich, Roman Kuntschik, Aadyl Khatib und Leonard Mayrhofer beim Kriterium in Borsum-Harsum ab. Zum Sieg reichte es für das Team, das ohne seinen erkrankten Kapitän Axel Hauschke starten musste, zwar nicht ganz (wie im Vorjahr durch Kuntschik), aber Philipp Sohn zeigte sich in brillanter Verfassung und musste sich  nur dem Gütersloher Ex-Profi Alexander Nordhoff beugen, der sich bereits nach dem ersten Wertungssprint allein vom Feld absetzen konnte. Am Ende landete Sohn auf dem zweiten Platz. Kuntschik wurde im ersten Rennen nach seinem Sturz in Bielefeld Fünfter und Falk Hepprich landete auf Platz 11.

Zu Beginn des Rennens hat das gesamte Team für Kuntschik „die Wertungen auf Vollgas angefahren“ (Sohn). Er ging als Favorit in dieses Rennen, bei dem er schon acht Mal ganz oben stand. „Leider hat das dazu geführt, dass uns der spätere Sieger nach der ersten Wertung entwischen konnte“, so Sohn weiter, weil sie alle Kräfte eingesetzt hatten, um Kuntschik nach vorn zu bringen und so nicht direkt nachsetzen konnten. „Wir wussten schon, dass er ein schneller Mann ist, schade, dass wir nicht aufgepasst haben“, bedauerte Hepprich am Ende. 

Bei den folgenden Wertungssprints ging es daher  also nur noch um Platz. Und hier konnten die Melsunger immer wieder reichlich Punkten. Wenn Kuntschik nicht bei den Wertungen dabei war, fuhr Sohn voll auf die Wertungen – natürlich mit Unterstützung des Teams. Aadyl Khatib konnte in diesem Rennen wieder einmal seine Top Qualitäten als Anfahrer unter Beweis stellen. Auch bei der Nachführarbeit zeichnete er sich zusammen mit Hepprich aus. Nach einer Wertung, etwa nach der Hälfte des Rennens, die Sohn auch gewonnen hatte, fuhr er „Vollgas“ weiter, wobei nur zwei weitere Fahrer seinem Antritt folgen konnten. Die Gruppe lief rund und sie hatten ziemlich schnell zwischen 20 und 30 Sekunden Vorsprung. Nun konnte Sohn weiter so gut Punkten, dass es am Ende für den zweiten Platz hinter Nordhoff reichte. „Ich bin froh, dass es so gut geklappt hat, obwohl Axel uns an allen Ecken mit seinem Überblick, seiner Erfahrung und seiner Power gefehlt hat“, resümierte Sohn.

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